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Holzterrasse Lärche

Lärchenholz wird bei der Gestaltung von Außenbereichen nach wie vor öfter verwendet, da es im ersten Moment preisgünstig erscheint und in gewissen Einsatzbereichen, wie z.B. an Fassaden, auch eine gute Haltbarkeit aufweist. Allerdings folgt bei Terrassendielen aus Lärchenholz die Ernüchterung in der Verwendung rasch. Wir fassen für Sie zusammen, was für (wenig) und was gegen (viel) eine Lärchenterrasse spricht:

  • Farbwirkung: Weich bis mittelfest ist das harzhaltige Lärchenholz und von einer rötlich-hellen bis rotbraunen Farbe, welche jedoch eher rasch grau-glänzend wird. Spröde Äste und aufgeschieferte Risse geben der Lärchenterrasse eine rustikale Wirkung.
  • Hoher Harzgehalt: Dieser kann, speziell anfänglich, zu klebrigen Stellen führen. Teilweise wird behauptet, dass Lärchenholz durch den Harzgehalt eine besonders lange Haltbarkeit hat, was tatsächlich nicht gerechtfertigt ist. Im Vergleich mit Fichten- oder Kiefernholz, die beide vollkommen ungeeignet sind für Holzterrassen (außer wenn sie thermisch behandelt werden), ist die Lärche etwas haltbarer. Deswegen ist sie aber noch lange nicht das Holz erster Wahl für eine Holzterrasse.
  • Terrassenholz Lärche: Für die Verwendung im Freien ist Lärche prinzipiell geeignet, z.B. für Holzfassaden oder Zäune. Bei Verlegung im waagrechten Bereich, z.B. Holzterrassen, Poolumrandungen, also alle Bereiche wo Lärchenterrassen Verwendung finden, kann man Holzterrassen aus Lärchenholz nicht mit gutem Gewissen empfehlen. Die Haltbarkeit ist hier sehr herabgesetzt und durch starkes Reißen und Aufschiefern ist die Verletzungsgefahr sehr hoch, zusätzlich fault Lärchenholz im ständig feuchten Bereich rasch durch (sehen Sie, bitte, die Bilder).
  • Vorteil: Lärchenholz ist billiger als Edelholzarten (wie Teak, Ipe, Cumaru etc.) oder hochwertige WPC Dielen. Dieser Vorteil wiegt jedoch keinesfalls die großen Nachteile einer Lärchenterrasse auf.

Die Nachteile einer Lärchenterrasse

Lärche wird als Terrassenboden häufig gewählt. Auf die Nachteile weist kaum jemand hin, doch sie sind derart groß, dass wir Ihnen einen Überblick darüber verschaffen wollen, damit Sie sich ein reales Bild machen können.

  • Starkes Ausschiefern: Achtung: Verwenden Sie Lärche keinesfalls in Bereichen, wo barfuß gegangen wird! Da Lärchenholz splittert und fasert, besteht – vor allem für Kinder – bei einer Lärchenterrasse leider eine immens hohe Verletzungsgefahr. Viele Benützer (Dutzende!!), vor allem von astiger rustikaler Ware, berichten von Verletzungen!
  • Rissbildung: Bei kräftiger Sonneneinstrahlung trocknen die Terrassendielen Lärche zu stark und es bilden sich massive Risse.
  • Verfaulen: Lärche verrottet unter erdberührter oder erdnaher Verbauung sehr rasch. Daher auch Holzstaffeln aus Lärche für die Unterkonstruktion  keinesfalls erdberührt, sondern auf gesonderter Konstruktion, einbauen.

Falls Sie sich -trotz der erheblichen Nachteile- doch entschließen, Ihre Holzterrasse aus Lärchenholz zu fertigen, (wir empfehlen, wenn sie Lärche verwenden möchten, ausschließlich nahezu astfrei Sortierungen zu verwenden wir wir sie derzeit im Setpreis anbieten) geben wir Ihnen hier einige Tipps, wie Sie die Haltbarkeit erhöhen können:

  • Verwenden Sie nur Bretter in astfreier Qualität mit einem möglichst hohem Anteil an Riftschnitt (Bild).
  • Je dicker die Bretter destto länger die Haltbarkeit.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, verwenden Sie Bretter, die zwischen 80-120mm breit sind, nicht breiter. Das erhöht die Formstabilität und reduziert das Aufschüsseln.
  • Achten Sie unbedingt (!) darauf, dass die Bretter keinesfalls erdberührt verbaut werden!
  • Zwischen Unterkonstruktion und Holzdiele aus Lärche ist es von Vorteil eine (luftdurchlässige) Unterbrechung einzubauen, da ansonsten die Feuchtigkeit, die sich z.B. nach Regen ansammelt, zwischen der Unterkonstruktion und der Lärchenholzdiele zum raschen Durchfaulen führt.

Die Holzterrasse Lärche im Detail:

  • Dauerhaftigkeit: im Verhältnis zu Edelholzarten sehr wenig dauerhaft
  • Oberfläche: wahlweise glatt oder gerillt
  • Oxidation: Farbveränderung hoch
  • Brinellhärte: 18 N/mm²
  • Quell- und Schwindverhalten: mittel
  • Nachteile: fasert, splittert, Verformungen in Verbindung mit starker Rissbildung, Durchfaulen, wesentlich geringere Haltbarkeit als Harthölzer

Holzterrassen von WOHNGESUND:

Setzen Sie auf die Expertise von WOHNGESUND bei Ihrer Garten- und Terrassengestaltung!

  • Wir setzen auf bewährtes Terrassenholz:
    WOHNGESUND setzt ausschließlich auf Terrassenholz der Dauerhaftigkeitsklasse 1, das sich sowohl im Schiffsbau als auch in der Gartengestaltung bewährt hat, sowie auf hochwertige WPC Terrassen (WOHNDECK*). Die Verwendung von mehrere Monate lang getrocknetem Rohholz ist für uns selbstverständlich.
  • Ihr Holzterrassen Experte:
    Profitieren Sie von unserer 25-jährigen Erfahrung mit Holzterrassen, WPC Terrassen, Poolumrandungen und Balkonböden. WOHNGESUND verlegt pro Jahr ca. 25.000m² Terrassen, Balkone und Poolumrandungen.
  • Beratung bei der Terrassengestaltung:
    Ganz egal, ob Sie Ihre Holzterrasse selber bauen möchten oder Unterstützung durch unser kompetentes Verlegeteam wünschen: Wir beraten Sie gerne! Besuchen Sie einen unserer Schauräume in Wien, Gerasdorf, Wr. Neustadt oder Graz und lassen Sie sich die unterschiedlichen Ausführungen und Farben unserer Holzterrassen zeigen!

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Unsere Verkaufsberater kümmern sich gerne um Ihr Anliegen!

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Aktion gültig bis 23. September 2017

Wohngesund-Terrassenholz-

Holzterrasse Lärche SETPREIS astfrei


SETPREIS astfreie Lärchenterrasse. Per m² incl. 2lfm Lärchenholzstaffeln 42/70/4000mm für die Unterkonstruktion und 30 Stk Edelstahlschrauben! Günstiger SET-Preis mit astfreier Ware! Wir mildern zwar die Problematik von Lärchenholz, (mit dem starken Aufschiefern -Verletzungsgefahren- und Reißen), mit unserer guten, nahezu astfreien, Sortierung und der glatten Oberfläche, ab. Trotzdem ist Lärchenholz nicht unsere Empfehlung für eine Holzterrasse.

Dimension: 26 x 116 x 4000mm
lagernd: 453,00 m²
Mindestabnahme: 40.00m²
Art.Nr.: 99007-07608-18118
Auf Wunsch kostenlose Lagerung bis zu 6 Monaten!
*Aktueller Aktionspreis inkl. MWSt. - Prozente im angezeigten Preis bereits berücksichtigt
*42,50 €/m²
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Dielenbreite bei Kauf beachten!

Die Holzforschung Austria (HFA) stellt  klar fest: 
„Als Breite für Terrassenholzdielen werden weniger als 120mm empfohlen!“  
Schmälere Holzterrassendielen sind grundsätzlich zu bevorzugen.
Holzforschung Austria Link (PDF)

Unsere Jahrzehnte an Erfahrung im Holzterrassenbau zeigen, dass das ideale Verhältnis von Dielenbreite zu Dielenstärke 5:1(6:1) bis 4:1 beträgt.  

Grössere Dielenbreiten wie um ca. 145mm bei der Dicke von ca. 21mm gelten holztechnisch allgemein als höchst problematisch, daher raten wir von diesen Dimensionen unbedingt ab! Denn diese neigen nach deren Montage, manchmal schon vorher,  zum Schüsseln und zu Verdrehungen in der Längsachse. Dadurch besteht erhöhte Stolper- und Verletzungsgefahr für Kunden. Das gilt, wie die Praxis über viele Jahre zeigt, im Holzterrassenbau für Hartlaubhölzer und Nadelhölzer gleichermaßen!

Mancher Anbieter verkauft  völlig überteuert seine fehlerhaften, gekrümmten  IPE –Breitdielen in den Dimensionen 21/145 in den Längen von 2 – 4 Metern als komplette Ausschussware und überwälzt die Verantwortung für diese extremen Holzfehler an den Kunden, in dem er diesen bedrängt,  wegen seiner fehlerhaften IPE – Breitdielen in 21/145 eine Mehrmenge von 5%-10% zu kaufen!

WICHTIG: Bei Wohngesund sind grundsätzlich alle Hartlaubholz Terrassendielen aus IPE oder Cumaru handselektiert und kammergetrocknet.

Falls breitere Terrassendielen von ca. 145mm zur Verwendung kommen sollen, dann mindestens mit der Dicke von 25mm aus grundsätzlich vorselektiertem, kammergetrocknetem Hartlaubholz, z.B. in IPE oder Cumaru.

BPC und Lärchenböden sind bei Terrassen am problematischten

Problematische Holzarten für Terrassendielen und WPC-/BPC- Terrassenmaterialien